Identifikation differentiell exprimierter Proteine in unterschiedlichen Progressionsstufen von Mammakarzinomgewebe mittels Lasermikrodissektion und Proteomanalyse

R Kurek, H Neubauer, S Clare, K Sotlar, A Nordheim, M Cahill, S Pozanovic, M Berth, M Kolbe, D Wallwiener

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

Abstract

Möglichkeit, Proteinexpressionsunterschiede im Attomol-Bereich zu identifizieren und ist damit deutlich sensitiver als herkömmliche Methoden (z.B. Silberfärbung).Zielsetzung: Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt der Karzinogenese der Brust ein Progressionsmodell, vergleichbar dem Kolonkarzinom, zu Grunde, bei dem es zu einer Abfolge zunehmend malignerer histologischer Erscheinungsformen kommt (Atypische Duktale Hyperplasie - ADH, ductales Carcinoma in situ - DCIS, invasives duktales Karzinom - IDC). Die Identifikation spezifischer molekularer Veränderungen bietet das Potential zur Entdeckung neuer Prognose- und Prädiktionsfaktoren, aber auch von Kandidatenproteinen zur Intervention und Prävention. Als Methode bietet sich die Proteomanalyse an.Materialien und Methoden: Kryokonserviertes Brustgewebe, das gleichzeitig sowohl Komponenten von In-situ- als auch invasivem Karzinom enthielt, wurde aus der klinikeigenen Tumorbank selektiert. Homogene Zellpopulationen (ca. 2.000 Zellen) wurden aus der In-situ- bzw. invasiven Komponente mit der Lasermikrodissektion (LCM; Arcturus PixCell 2e) entnommen, lysiert und durch die ProteoTope-Plattform mit unterschiedlichen Iod-Isotopen (I-125; I-131) markiert. Markierte Zelllysate von der In-situ- und der invasiven Komponente wurden auf ein einziges 2D-Gel geladen, um Laufunterschiede zwischen verschiedenen Gelen auszuschließen. Differentiell exprimierte Proteine wurden durch Quantifizierung der Radioisotope mittels Delta-2D-Software identifiziert. Die weitere Analyse differentiell exprimierter Proteine erfolgt mittels ProteoTrack und Massenspektroskopie.Ergebnisse: Die 2D-Gele zeigen signifikante Unterschiede in der Proteinexpression von DCIS-Gewebe und invasivem Karzinom. Diese Proteinmuster unterscheiden sich auch deutlich von denen aus Gesamtlysat, was die Effektivität der LCM für diese Fragestellung demonstriert.Zusammenfassung: Die Kombination von ProteoTope-Technik, direkter differentieller 2D-Gelanalytik und Lasermikrodissektion zur Proteomanalytik ist eine sehr sensitive Methodik zur Identifikation progressionsspezifischer Markerproteine. Dieses Verfahren bietet die
Original languageEnglish
Pages (from-to)0-0
Number of pages1
JournalGeburtshilfe und Frauenheilkunde
Volume63
Issue number12
DOIs
Publication statusPublished - 2003

Fingerprint Dive into the research topics of 'Identifikation differentiell exprimierter Proteine in unterschiedlichen Progressionsstufen von Mammakarzinomgewebe mittels Lasermikrodissektion und Proteomanalyse'. Together they form a unique fingerprint.

Cite this